Aktuelles

Sporttreiben mit eingebauter „Notbremse“

04.05.2021

Trotz aller Bemühungen seitens des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und der Landessportbünde, die vehement Ausnahmeregelungen für den Kinder- und Jugendsport gefordert hatten, wurde in dieser Woche die Änderung des Bundesinfektionsschutzgesetzes in Bundestag und Bundesrat beschlossen. Mit der neu eingeführten „Notbremse“ gelten ab sofort folgende Regelungen für den Sport und das Sportreiben in Sachsen-Anhalt.

Sporttreiben bei Inzidenzwerten über 100:
Überschreitet in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt an drei aufeinander folgenden Tagen die Sieben-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 100, so gelten dort ab dem übernächsten Tag folgenden Regelungen des Bundesinfektionsschutzgesetzes:
„Die Ausübung von Sport ist nur zulässig in Form von kontaktloser Ausübung von Individualsportarten, die allein, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Hausstands ausgeübt werden sowie bei Ausübung von Individual- und Mannschaftssportarten im Rahmen des Wettkampf- und Trainingsbetriebs der Berufssportler und der Leistungssportler der Bundes- und Landeskader, wenn

a) die Anwesenheit von Zuschauern ausgeschlossen ist,
b) nur Personen Zutritt zur Sportstätte erhalten, die für den Wettkampf- oder Trainingsbetrieb oder die mediale Berichterstattung erforderlich sind, und
c) angemessene Schutz- und Hygienekonzepte eingehalten werden,

… für Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres ist die Ausübung von Sport ferner zulässig in Form von kontaktloser Ausübung im Freien in Gruppen von höchstens fünf Kindern; Anleitungspersonen müssen auf Anforderung der nach Landesrecht zuständigen Behörde ein negatives Ergebnis einer innerhalb von 24 Stunden vor der Sportausübung mittels eines anerkannten Tests durchgeführten Testung auf eine Infektion mit dem Corona-virus SARS-CoV-2 vorlegen.“

Wird der Inzidenzwerte von 100 an fünf aufeinander folgenden Werktagen unterschritten, tritt die Notbremse für den Landkreis oder die kreisfreie Stadt außer Kraft und es gelten die Regelungen der Landesverordnung.

Sporttreiben bei Inzidenzwerten unter 100:
Wird der Inzidenzwert von 100 an fünf aufeinander folgenden Werktagen unterschritten, gelten folgende Regelungen der aktuell gültigen Landesverordnung:
Sportvereine können Training im Freien in kontaktfreien Sportarten anbieten. Für Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres ist das in Gruppen von max. 20 Personen (inklusive Betreuer) und für Erwachsene in Kleingruppen bis höchstens fünf Personen möglich. Für den Sportbetrieb gilt weiterhin:

1. Die Einhaltung eines Abstands von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen ist durchgängig sicherzustellen, soweit die Ausübung der Sportart dem nicht entgegensteht;
2. Hygieneanforderungen, insbesondere die Reinigung und Desinfektion von genutzten Sportgeräten, werden eingehalten und
3. Zuschauer sind nicht zugelassen!

Auch sind kontaktfreier Individualsport allein, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand, der Sportbetrieb von Berufssportlern, sowie der Sportbetrieb von Kaderathletinnen und Kaderathleten, die einem auf Bundesebene gebildeten Olympiakader, Perspektivkader, Ergänzungskader, Nachwuchskader 1 oder Nachwuchskader 2 eines Bundesfachverbandes des Deutschen Olympischen Sportbundes oder einem Landeskader eines Landesfachverbandes des LSB Sachsen-Anhalt angehören sowie von Schülerinnen und Schülern der Eliteschulen des Sports erlaubt.
Die Nutzung der Sportanlagen erfordert immer die Freigabe durch den Betreiber. Dieser hat die Empfehlungen der jeweiligen Sportverbände zur Nutzungsvoraussetzung zu erklären und zu dokumentieren sowie entsprechend der Größe und Beschaffenheit der Sportanlage eine Höchstbelegung der Sportsstätte festzulegen.

Vereine als Arbeitgeber müssen Corona-Schnelltest vorhalten
Sportvereine, die Arbeitnehmer beschäftigen, die ein Arbeitsentgeld erhalten und derzeit nicht ausschließlich im Home-Office arbeiten können, sind gesetzlich verpflichtet (SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung), ihren Arbeitnehmern zweimal wöchentlich einen Corona-Schnelltest anzubieten. Es reicht schon, wenn der Verein nur eine einzige Arbeitskraft (z. B. als 450-Euro-Job) beschäftigt. Für die Arbeitnehmer gilt keine Testpflicht. Diese Regelung der Arbeitsschutzverordnung gilt vorerst bis 30. Juni 2021. Freiwilligendienste im Sport (FSJ, BFD) fallen nicht unter diese Regelung.

Quelle: Landessportbund Sachsen-Anhalt e.V.


Bogensport: Letzte Chance zur Anmeldung

30.04.2021

Alle fiebern darauf hin, wieder etwas mehr Normalität in das Leben zu bekommen und seinem Lieblingssport nachzugehen. Für Bogensportler bietet sich im Juni die großartige Gelegenheit dazu - im Rahmen von „Die Finals“ in Berlin (3.-6. Juni) und der „Ruhr Games“ in Bochum (5./6. Juni). Anmeldeschluss ist der 3. Mai.

Beide Male wird im Rahmen dieser Multi-Sport-Events der Deutschland Cup ausgetragen, in Berlin treten Junioren, Erwachsene, Senioren und Teilnehmer der Mastersklassen in den Disziplinen Recurve-, Compound- und Blankbogen an sowie erstmals auch Athleten für verschiedene Para-Klassen. Das Pendant in Bochum ist für die Jugend, dort steigt der Deutschland Cup U18 und sieht im Recurve- und Compoundbogen die Schüler A-Klasse sowie die Jugendklassen vor.

Anmeldeschluss ist der 3. Mai

Bis zum 3. Mai können sich interessierte Bogensportler der genannten Disziplinen und Klassen anmelden. Dazu ist lediglich eine Anmeldung erforderlich mit einem Ergebnis, das bis in das Jahr 2019 zurückreichen kann und bei einer Meisterschaft oder einem Vereinstraining erzielt wurde. Der Schießzettel muss lediglich vollständig ausgefüllt und durch eine weitere Person abgezeichnet sein (näheres dazu in den jeweiligen Ausschreibungen).

Alles Weitere kann den Informationen auf den eigens eingerichteten Seiten entnommen werden. Der DSB würde sich freuen, möglichst viele motivierte Bogensportler in Berlin und Bochum begrüßen zu können. Im DSB-Shop gibt es bereits die ersten Produkte zu „Die Finals“, um sich auf das Ereignis bestmöglich vorzubereiten.


DSB-Delegiertenversammlung: Zum ersten Mal in der Historie online

28.04.2021

Eigentlich sollte der 62. Deutsche Schützentag vom 29. April bis 2. Mai an der Gründungsstätte in Gotha stattfinden, doch die Corona-Pandemie machte dem Ganzen einen Strich durch die Rechnung. Deshalb wird die Delegiertenversammlung als einziges „Überbleibsel“ des Schützentages – erstmals in der DSB-Historie – digital durchgeführt und – ebenfalls Premiere – online bei Sportdeutschland.TV übertragen.

Bis in den März hinein hatten DSB und die 20 Landesverbände gehofft, den Schützentag in abgespeckter Version als Präsenzveranstaltung durchführen zu können. Nachdem die Behörden in Gotha jedoch mitteilten, erst Mitte April eine endgültige Entscheidung treffen zu können, entschied das DSB-Präsidium, die stets als Alternative verfolgte digitale Variante umzusetzen und erhielt einhellige Zustimmung des Gesamtvorstandes.

DSB-Präsident und sechs Vize-Präsidenten treten erneut an

Dies bedarf exakter Vorbereitungen, zumal die Wahlen des Präsidenten und acht seiner Vizepräsidenten anstehen. DSB-Präsident Hans-Heinrich von Schönfels sowie die Vizepräsidenten Lars Bathke (1. Vizepräsident), Walter Wolpert (Recht), Gerd Hamm (Finanzen), Gerhard Furnier (Sport), Prof. Dr. Marcus Stumpf (Verbandsentwicklung und Ethik) sowie Wilfried Ritzke (Schützentradition und Brauchtum) treten zur Wiederwahl an. Dagegen beenden Wolfgang Kink (Öffentlichkeitsarbeit) und Susanne Mittag (Bildung) ihre Tätigkeit.

Im Vorfeld wurden die Delegierten über das exakte Vorgehen informiert. Zum einen, wie sie die Online-Delegiertenversammlung im Stream verfolgen und Beiträge einreichen können und vor allem, wie sie bei den Wahlen ihre Stimme in den digitalen Wahlkabinen abzugeben haben.

Um die digitale Variante sicherzustellen, konnte das Wuppertaler Unternehmen Guest-One als Dienstleister gewonnen werden. Guest-One hat als Referenz die letztjährige Online-Versammlung der Deutschen Sportjugend inklusive Wahlen vorzuweisen. Das Unternehmen organisiert zum einen den Stream für die Delegierten, sorgt zum anderen aber für die Live-Übertragung bei Sportdeutschland.TV sodass auch alle Interessierten die Delegiertenversammlung verfolgen können.

Wichtig: Das dargestellte Verfahren entspricht natürlich den Vorgaben der EU-Datenschutz-Grundverordnung sowie des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik.


DSB sagt Deutsche Meisterschaft Vorderlader ab

28.04.2021

Das Präsidium des DSB hat die Deutsche Meisterschaft Vorderlader Vorderlader, welche vom 23.-25. Juli 2021 in Pforzheim stattfinden sollte, abgesagt. Die Rahmenbedingungen für die Veranstaltung waren nicht gegeben. Insgesamt hätte nur ein Bruchteil der Teilnehmer an dem Wettkampf teilnehmen können. Auch Parkplatz, Gaststätte und Campingplatz wären für die Teilnehmer wahrscheinlich nicht zugänglich gewesen. Damit ist es jetzt auch nicht mehr notwendig im Mai Qualifikationsergebnisse zu erbringen. Die Absage der Meisterschaft entlastet hier auch die Kreisverbände, welche derzeit die Durchführung von Kreismeisterschaften unter Beachtung der aktuell gültigen Verordnungen bewältigen. In einigen Kreisverbänden werden Kreismeisterschaften als Fernwettkampf ausgetragen, da Präsenzwettkämpfe schlicht nicht möglich sind, der Meldeschluss für die Deutschen Meisterschaften aber immer näher rückt.


Geschäftsstelle nur eingeschränkt erreichbar

02.03.2021

Liebe Mitglieder und Gäste,

auch am Landesschützenverband gehen die Folgen der Corona-Pandemie nicht spurlos vorüber. Aus diesem Grund hat das Präsidium beschlossen die Mitarbeiter der Geschäftsstelle ab Februar in Kurzarbeit zu schicken.

Die Geschäftsstelle bleibt auch krankheitsbedingt in der nächsten Zeit montags und dienstags geschlossen.
Von Mittwoch bis Freitag ist die Geschäftsstelle eingeschränkt in der Zeit von 09:00 – 15:00 Uhr telefonisch erreichbar.

Bei der  Bearbeitung Ihrer Anliegen kann es daher zu leichten Verzögerungen kommen. Wir hoffen auf Ihr Verständnis.

Bleiben Sie alle gesund und drücken Sie uns die Daumen, dass wir nicht mehr allzu lange warten müssen, um zu einem geordneten Ablauf zurückkehren zu können.


Corona: Bundestag verlängert das COVID-19-Gesetz

09.11.2020

Der Bundestag hat die Verlängerung des Gesetzes zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht vom 27. März 2020 bis zum 31. Dezember 2021 beschlossen. Das Gesetz ist seit dem 28. Oktober 2020 in Kraft und im Bundesgesetzblatt (BGBl. Teil I, S. 2258) veröffentlicht.

Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht

Verordnung zur Verlängerung der Maßnahmen im Gesellschafts-, Genossenschafts-, Vereins- und Stiftungsrecht zur Bekämpfung der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie