mitteldeutscher schütze

Beide Königstitel gingen in den Vorharz
Sabine Gräfe von der SG Dingelstedt und Andreas Süße vom SV Sargstedt sind als neue Landesschützenkönige der Erwachsenen proklamiert worden. Damit gingen beim 29. Landesskönigsschießen, das im Juli in Wolmirstedt ausgetragen wurde, beide Titel an Majestäten aus dem Vorharz.
Den besten Treffer des Tages hatte mit einem Teiler von 10.1 Sabine Gräfe erzielt, die nach 2016 das zweite Mal bei einem Königsschießen des Landesverbandes erfolgreich war. Sie übernahm die Kette von ihrer Tochter und Vereinskameradin Judith Gräfe.

Werner Lenz nach Stechen Schützenkönig
Werner Lenz vom SV Neidschütz/Boblas ist neuer Kreisschützenkönig des Traditions- und Sportschützenverbandes Burgenlandkreis. Das Königsschießen des Kreisverbandes wurde im Zeitzer Tiergarten ausgetragen, 35 Schützen hatten auf dem Gildestand angelegt.
Die Entscheidung war erst im Stechen gefallen. Geschossen wurde traditionell mit einem Vorderlader Kaliber 45. Der „Königsmacher“ des Traditions- und Sportschützenverbandes wird nur für dieses Schießen einmal im Jahr verwendet, sagte Kreisschützenmeister Franz Gora.

Vierter Titel für Hubert Warnecke
Aufgrund der aktuellen Corona-Situation fand das „Kleine Königsschießen“ des SV Granschütz im Juli das zweite Mal unter den gegebenen Bedingungen statt. Hubert Warnecke sicherte sich den Königstitel, das zum vierten Mal.
Die Entscheidung war mit dem 412. Schuss gefallen, als der Schwanz des hölzernen Vogels getroffen wurde. Die ungeteilte Begeisterung war sehr groß, die Königswürde hatte er bereits in den Jahren 2008, 2014 und 2017 erworben.

Erste Meisterschaft nach 16 Monaten
Nach einer langen Durststrecke fand im Juni auf dem Schießstand der Schützengilde Seehausen/A. die erste Kreismeisterschaft des KSV Stendal-Altmark seit 16 Monaten statt. Der Wettkampf wurde unter einem strengen Hygienekonzept durchgeführt.
Die Schützen mussten geimpft bzw. genesen sein oder einen negativen Schnelltest vorweisen. Die Wettkampfteilnehmer waren einhellig positiver Meinung. Sie hatten diesen Termin herbeigesehnt und alle hoffen, dass es nun wieder mehr Wettkampfmöglichkeiten geben wird.

56 Sportler/Innen am Start
Am 27. August fallen die ersten Entscheidungen bei der Deutschen Meisterschaft Gewehr, Pistole und Flinte, aus Sachsen-Anhalt nehmen an den Wettbewerben 56 Sportlerinnen und Sportler teil, vorgesehen sind 77 Einzelstarts. Die nationalen Titelkämpfe sind in diesem Jahr terminlich zweigeteilt.

Kontakt und Redaktion: michael.eisert@gmail.com

 


Hans-Heinrich von Schönfels wiedergewählt

Bei der Digitalen Delegiertenversammlung des Deutschen Schützenbundes ist Hans-Heinrich von Schönfels als DSB-Präsident wiedergewählt worden. Wegen der Einschränkungen infolge der Corona-Pandemie war der Deutsche Schützentag erstmals als Online-Tagung durchgeführt worden.

Neu im Präsidium sind Dieter Vierlbeck (Bildung, Bayerischer Sportschützenbund) und Evi Benner-Bittihn (Öffentlichkeitsarbeit, Oberpfälzer Schützenbund), die die Nachfolge der nicht mehr kandidierenden Susanne Mittag und Wolfgang Kink antreten.

Landesschützentag erstmals online

Erstmals in seiner Geschichte hat der Landeschützenverband eine Gesamtvorstandssitzung per Videokonferenz durchgeführt. Die Tagung am 15. Mai geht als 31. Landesschützentag in die Annalen des Landesverbandes ein.

„Wir müssen die Vereinsleben wieder aktivieren, die Leute nicht allein lassen und sie wieder in die Schützenhäuser holen“, umriss Präsident Eduard Korzenek, der die Sitzung aus dem Geschäftshaus in Barleben geleitet hatte, die nächsten Aufgaben des Landesverbandes.

Sarah Bindrich traf 102 Scheiben

Beim Weltcup Flinte in Lonato (Italien) konnten die deutschen Trapschützen nicht in die Entscheidungen eingreifen. Sarah Bindrich belegte Platz 53, die Schützin vom SV Hubertus Schönebeck hatte 102 Scheiben getroffen.

Beste Deutsche war Kathrin Murche, die 21-Jährige hatte mit 114 Treffern als Elfte für die beste Einzelplatzierung der sechs deutschen Starter gesorgt. Katrin Quooß, die zwischenzeitlich auf Finalkurs gelegen hatte, wurde 19.

Quotenplätze und Medaillen

Mit zwei gewonnenen Quotenplätzen durch Carina Wimmer (Luftpistole) und Andreas Löw (Trap) gab es bei der Europameisterschaft noch die erhoffte Verstärkung für das Olympia-Team in Tokio.

Zudem glänzte das stark reduzierte DSB-Team mit fünf Medaillen, wovon allein das Pistolenteam vier beisteuerte. Doch nicht alles lief nach Plan, DSB-Sportdirektor Heiner Gabelmann urteilte: „Eine Europameisterschaft mit Höhen und Tiefen!“

Gisela Scherlitz verabschiedet

Der KSV Ohre-Kreis hat seine langjährige Schriftführerin Gisela Scherlitz aus dem Vorstand des Kreisschützenverbandes verabschiedet. Das Mitglied des Barleber SV hatte dieses Ehrenamt seit 2013 in über zwei Wahlperioden inne.

 

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Deutscher Schützentag erstmals online
Der Deutsche Schützentag wird am 1. Mai erstmals online ausgetragen. Ursprünglich sollte der 62. Bundesschützentag in Gotha, Gründungsstätte des Deutschen Schützenbundes, stattfinden.
„Die Absage des Deutschen Schützentages schmerzt sehr, weil die Begegnungen und Gespräche wichtiger Bestandteil unseres Verbandes sind. Ich danke dem Thüringer Schützenbund für die geleistete Vorarbeit, aber wir haben eine Verantwortung unseren Delegierten gegenüber und müssen der Pandemie und ihrer Auswirkungen Rechnung tragen“, sagte DSB-Präsident Hans-Heinrich von Schönfels

Dachverband verliert über 22.000 Mitglieder
Die Zahl der Mitgliedschaften im Deutschen Schützenbund (DSB) ist im Vorjahr um 22.300 zurückgegangen. Das war ein Minus von 1.65 Prozent. Nur zwei der 20 Landesverbände, darunter der Landesschützenverband Sachsen-Anhalt, legten zuletzt leicht zu.
Laut seiner offiziellen Statistik zählte der Deutsche Schützenbund zum Abschluss des Jahres 2020 exakt 1.329.736 Mitglieder. Nach einem leichten Anstieg im Jahr zuvor sank die Zahl der Mitgliedschaften damit wieder deutlich. Einen Mitgliederrückgang im fünfstelligen Bereich hatte es davor zuletzt 2015 gegeben.

Charleen Bänisch Qualifikations-Siebte
Mit 1882.3 Gesamtringen nach drei Wettkämpfen in München hat Luftgewehrschützin Charleen Bänisch vom SV Gölzau die Qualifikationsrunde für die Europameisterschaft als Siebte unter 15 Schützinnen beendet. Das reichte nicht für den finalen Ausscheid in Hannover.
Noch nicht beendet ist der EM-Ausscheid der Flintenschützen. Hier hatten Sarah und Jonas Bindrich vom SV Hubertus Schönebeck beim ersten Wettkampf in Frankfurt an der Oder im Trapwettbewerb 108 bzw. 112 Scheiben getroffen.

Investition für die Jugend
Beim SV Wolmirstedt setzte man bei der Nachwuchsgewinnung auch auf das Lichtschießen. Zuletzt wurden auch dank der Unterstützung durch die Kreissparkasse Börde ein Lichtpunkt-Matchgewehr sowie eine Lichtpunkt-Matchpistole angeschafft.
Luca, Simon und Wilhelm freuten sich sehr über die neuen Sportgeräte, die mit ihrem Gewicht, den Einstellmöglichkeiten für Schaft- und Griffanpassung sowie ihrer Ausstattung mit Matchabzug und moderner Visierung den heutigen Jugend-Druckluftwaffen sehr ähneln.

Königsschießen verschoben
Das 30. Landeskönigsschießen der Erwachsenen hängt weiter in der Warteschleife. Die geplante Durchführung am 10. April in Wolmirstedt wurde nicht genehmigt. Erst einmal wurde der traditionelle Wettbewerb verschoben, ein neuer Termin steht bislang noch nicht fest.

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Alle Landesmeisterschaften abgesagt
Der Landesschützenverband wird in diesem Jahr keine Landesmeister ermitteln, alle Titelkämpfe auf Verbandsebene wurden abgesagt. Das beschloss das Präsidium auf seiner Sitzung am 10. Februar. Daneben wurde auch der Landesschützentag noch einmal verschoben.
Grund für die Absage der Titelkämpfe ist die weiter anhaltende Planungsunsicherheit aufgrund der Corona-Pandemie. Sportler, die sich in diesem Jahr für Deutsche Meisterschaften qualifizieren möchten, können das über das Ergebnis bei den Kreismeisterschaften erreichen.

Leichter Anstieg bei den Mitgliedschaften
Die Zahl der Mitgliedschaften im Landesschützenverband hat im vergangenen Jahr leicht zugenommen. Das sagte Präsident Eduard Korzenek im Interview zu Beginn des neuen Sportjahres.
Demnach zählte der Landesverband zum Jahresabschluss 2020 genau 207 Mitglieder mehr als noch zwölf Monate zuvor. Das war ein leichter Zuwachs um gut ein Prozent, die Zahl der Mitgliedschaften stieg damit das sechste Jahr in Folge an.

Kein Präsenz-Bundesschützentag
Der 62. Deutsche Schützentag ist als Präsenz-Schützentag abgesagt worden, die Hauptversammlung des Deutschen Schützenbundes, bei der auch das Präsidium gewählt wird, wird nun digital durchgeführt. Der Bundesschützentag sollte ursprünglich am 1. Mai in Gotha stattfinden.
Laut Information der Stadt Gotha wäre mit einer abschließenden Genehmigung des Schützentages erst Mitte April zu rechnen gewesen. Nach intensiver Beratung hatte sich das Präsidium des DSB dafür entschieden, „gemäß der Beschlusslage des Gesamtvorstandes die Delegiertenversammlung digital durchzuführen“.

Start beim 2. Landesschützentag
Seit 1992 gibt es die Verbandszeitschrift mitteldeutscher schütze, die erste Ausgabe wurde am 3. April 1992 im Wernigeröder Schützenhaus, am Vorabend des 2. Landesschützentages vorgestellt.
Mit der ersten Ausgabe war auch die achte regionale Schützenzeitung im Deutschen Schützenbund und die erste in den neuen Landesverbänden geboren, das erfuhr man in einem Grußwort von Dieter Nobbe, damals Redakteur der Deutschen Schützenzeitung.

Seit sieben Jahren digital
Die Umstellung der Verbandszeitschrift auf ein ausschließliches Online-Magazin ist sicher die größte Zäsur in der Geschichte von mitteldeutscher schütze. Nachdem dem Landesverband zuvor der Partner abhandengekommen war, erscheint im März vor sieben Jahren die erste digitale Ausgabe. Es war der damals 23. Jahrgang.

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Ministerpräsident empfing Schützen

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff hat Ende Oktober eine Abordnung des Landesschützenverbandes in der Magdeburger Staatskanzlei empfangen. Zuvor hatte der Verband seine im Frühjahr ausgefallene Delegiertenversammlung nachgeholt.
Bei der Auszeichnungsveranstaltung hatte der Regierungschef Sachsen-Anhalts Schützen im Namen der Landesregierung für ihr ehrenamtliches und sportliches Engagement gedankt. Sie organisieren „den gesellschaftlichen Zusammenhalt und halten Traditionen aufrecht“, sagte er.

 

Delegierte bestätigten neue Satzung

Auf der Delegiertenversammlung des Landesschützenverbandes ist die neue Verbandssatzung bestätigt worden. Der turnusgemäße Delegiertentag, der im März abgesagt worden war, war am 24. Oktober in Ebendorf nachgeholt worden. Es war der 30. Landesschützentag.
Die Mitglieder kämen teils schleppend in die Vereine zurück, „es herrsche eine große Vorsicht“, hatte Präsident Eduard die aktuelle Situation eingeschätzt. Er forderte dazu auf, die Mitglieder auch unter den nicht einfachen Bedingungen abzuholen und mitzunehmen, „um zur Normalität zurückzufinden“.

 

Benefizschießen erbringt über 2.100 Euro

Das 22. Benefizschießen des KSV Ohre-Kreis war in vielerlei Hinsicht ein besonderes. Als abzusehen war, dass am geplanten Termin am 21. November keine Durchführung möglich sein würde, wurden die Vereine aufgerufen, eigene dezentrale Corona-regelgerechte Benefizaktionen zu starten.
Mit den erbrachten 2.108 Euro wurde diesmal das Sozialwerk Kinder- und Jugendhilfe „Der Paritätische“ mit seinen Außenstellen in Haldensleben und Oebisfelde im Bördekreis unterstützt. „Die Resonanz war sehr gut“, so die Benefiz-Verantwortliche Marina Bliss, 15 Vereine und der Kreisverband hatten sich beteiligt.

 

Steffi Rabes gewinnt den Rosen-Pokal

Steffi Rabes vom SV Wolmirstedt hat sich auf ihrem Heimstand den Rosen-Pokal des Landesschützenverbandes gesichert. Sie erzielte bei der Finalrunde am 1. November den besten Teiler mit dem Luftgewehr.
Die Siegerin verwies mit einem Teiler von 21.2 im aufgelegten Anschlag Antje Müller-Schubert von der SGi Dessau auf den zweiten Platz. Dritte unter den 19 Finalistinnen wurde Monika Keweloh vom Neuenhofer LSV.

 

Hans Keller feierte den 80. Geburtstag

Hans Keller, Ehrenpräsident des Landesschützenverbandes Sachsen-Anhalt und Ehrenmitglied des Deutschen Schützenbundes, hat am 10. Dezember seinen 80. Geburtstag gefeiert. Der Magdeburger prägte über viele Jahre die Entwicklung des Landesverbandes, strahlte daneben als Persönlichkeit und DSB-Vizepräsident weit über die Landesgrenzen hinaus.

Kontakt und Redaktion: michael.eisert@gmail.com